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diagnose:modellanalyse

Diagnostische Modellvermessung

Die diagnostische Modellvermessung dient der Einschätzung, wie schwierig es für das kraniomandibuläre System ist, den okklusalen Kraftschluss herzustellen, bzw. mit wie viel Notwendigkeit zur Kompensation dies einhergeht.

Die Prämisse ist, dass ein neutral gewachsener und ausgerichteter Zahnbogen (Okklusalebene horizontal, Kieferzuordnung in der Angle Klasse 1 ohne sagittale oder laterale Verschiebungen, keine Störkontakte durch gekippte Zähne, etc.) es dem neuromuskulären Bewegungssystem ermöglicht, den okklusalen Kraftschluss mit der geringsten Kompensation herzustellen.

Jedoch sind Zahnbögen nicht immer a priori ideal ausgebildet. Viel häufiger kommt es vor, dass auch die Entwicklung der Zahnbögen bereits Kompensationen unterworfen ist, wie dies z. B. bei Nichtanlagen von Zähnen, vorzeitigem Zahnverlust im Milchgebiss, Störungen beim Zahnwechsel und später bei Zahnwanderungen nach Zahnverlust, usw., erforderlich wird. ~~DISCUSSION~~

/kunden/homepages/11/d652213559/htdocs/ITMR/Dokuwiki/data/pages/diagnose/modellanalyse.txt · Zuletzt geändert: 23/02/2017 17:02 (Externe Bearbeitung)